Man hört immer wieder Sätze wie: „Print ist nicht mehr relevant.“ oder „Die Zukunft liegt im Internet.“ Worauf soll man sich nun konzentrieren? Digital oder Print? Kann man das pauschal sagen? Das Internet hat in den letzten zwei Jahrzehnten, großen Einfluss auf die Kommunikation genommen. Durch die Entwicklung von mobilen Endgeräten wie Tablets und Smartphones ist dieser Einfluß noch gestiegen. Eine Flut an Informationen erreicht uns jeden Tag. Im Internet können sich Unternehmen mit ihrer Website rund um die Uhr präsentieren. Da vor dem Internetzeitalter die Kommunikation hauptsächlich über Printmedien stattgefunden hat, ist es nur verständlich das Print unangefochten an Platz 1 rangierte. Mit der digitalen Entwicklung ist ein neuer Kommunikationskanal hinzugekommen. Das bedeutet nicht das Print an Relevanz verliert. Es findet lediglich eine umverteilung der Werbemaßnahmen statt. Grundlage für den Erflog ist sowohl bei Print als auch in der digitalen Welt eine gute Gestaltung. In beiden Fällen stehen Grafikdesigner vor der Herausforderung nicht nur ansprechendes, sondern auch funktionales Design zu entwickeln. Besonders im digitalen Bereich spielt diese Tatsache eine entscheidende Rolle. Die Frage ist also nicht ob Print oder Digital. Es ist eine gesunde Mischung aus beidem. Gerade in der heutigen Zeit sehnen sich die Kunden danach etwas reales in die Hand nehmen zu können. Bei den digitalen Medien können nur optische Reize eingesetzt werden, wobei wir aber bei Printmedien zusätzlich zur Optik auch noch die Haptik und den Geruch ansprechen können. Wir können also mit Print ein breiteres Spektrum an emotionalen Reizen schaffen.

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